Bündnis geschlossen

OBs fordern Ausweitung des Nachtflugverbots

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Gegen den Fluglärm: Claus Kaminsky, Michael Ebling, Peter Feldmann und Horst Schneider (von links).

Frankfurt - Das Nachtflugverbot soll erweitert werden. Zwei Stunden mehr Ruhe sind das Ziel, auf das sich das Bündnis bestehend aus den vier SPD-Oberbürgermeistern von Frankfurt, Offenbach, Mainz und Hanau verständigte.

Vier SPD-Oberbürgermeister aus dem Rhein-Main-Gebiet haben ein neues Bündnis gegen Fluglärm geschmiedet. Unter anderem fordern Peter Feldmann (Frankfurt), Michael Ebling (Mainz), Horst Schneider (Offenbach) und Claus Kaminsky (Hanau) ein erweitertes Nachtflugverbot - anders als der hessische SPD-Landesverband, der sich erst kürzlich auf die bestehende Regelung festgelegt hat.

Die vier Kommunalpolitiker der SPD halten eine Ausweitung des Verbots auf 22 bis 6 Uhr für nötig, um die Flughafen-Anwohner besser vor Lärm zu schützen. Derzeit sind zwischen 23 und 5 Uhr keine Starts und Landungen am größten deutschen Flughafen erlaubt.

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Außerdem verlangen die Rathauschefs Lärmobergrenzen, mehr Anreize für leisere Flugzeuge und eine nationale Luftverkehrsstrategie. Alle vier bekannten sich zur Zukunft des Flughafens. Mit der Initiative wollen sie ein Zeichen setzen. „Es ist das Signal einer neuen regionalen Kooperationskultur“, sagte Offenbachs OB Schneider.

dpa

Quelle: op-online.de

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