Schlangenpopulation wieder erholt

Nattern fühlen sich wohl im Odenwald

+
Ungiftig und durchaus prominent: Eine ausgewachsene männliche Äskulapnatter kann bis zu 1,80 Meter lang werden und zählt zu den größten Schlangenarten in Europa. Sie ist als Wahrzeichen von Apothekern bekannt.

Erbach - Die Population der Äskulapnatter im südlichen Odenwald hat sich erholt.

Dies hätten Untersuchungen der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz in Hessen sowie der Landesanstalt für Umwelt in Baden-Württemberg ergeben, teilte der Odenwaldkreis am Freitag mit. „Der südliche Odenwald ist eins von nur vier Gebieten in Deutschland, in denen diese Natter lebt und sich offenbar wohlfühlt“, sagt Kreissprecher Stefan Toepfer mit Blick auf den Weltschlangentag am Montag. Die anderen Äskulapnatter-Regionen liegen im hessischen Schlangenbad sowie in Bayern.

Als Grund für die Rückkehr der ungiftigen Schlangenart nannte Toepfer Aktivitäten wie etwa die Anlage von Ei-Ablageplätzen und Tagesverstecken. Die Tiere sind nach einer EU-Richtlinie streng geschützt. Als Lebensraum schätzen sie Streuobstwiesen, Weg- und Straßenränder sowie Steinbrüche.

Diese Natter gehört zu den größten Schlangenarten in Europa, männliche Tiere können bis zu 1,80 Meter lang werden. Der Name stammt von Asklepios, dem antiken griechischen Gott der Heilkunst, und findet sich in Emblemen von Ärzten sowie Apothekern. (dpa)

Diese Wildtiere stören in Hessens Städten: Bilder

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.