Flüchtlinge in der Region

Neckermann-Gebäude: RP weist Vorwürfe von sich

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Frankfurt - Kaum sanitäre Anlagen, zu wenig Essen, fehlende medizinische Versorgung: Die Initiative Welcome Frankfurt bezeichnet die Situation in der Erstaufnahmeeinrichtung im ehemaligen Neckermann-Gebäude als katastrophal. Das zuständige Regierungspräsidium in Darmstadt weist die Vorwürfe von sich.

"Wir haben Räumlichkeiten, die wir mit gutem Gewissen betreiben", sagte die Darmstädter Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid bei einem Ortstermin. Das Land hat das ehemalige Neckermann-Areal in einem Gewerbegebiet in Frankfurt-Fechenheim für bis zu 2000 Flüchtlinge umgebaut. Derzeit leben dort knapp 1600 Menschen. Lindscheid wies darauf hin, dass das Gebäude mit seinen 100 Zimmern die getrennte Unterbringung von alleinreisenden Frauen und Männern sowie Familien biete.

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"Wir bieten einen medizinischen Dienst 24 Stunden am Tag", sagte Prof. Leo Latasch, medizinischer Koordinator für die Flüchtlinge in Frankfurt. "Welcome Frankfurt" hat die Schließung des Neckermann-Gebäudes gefordert. Die in Fechenheim "zusammengepferchten" Flüchtlinge sollten stattdessen auf Hotels verteilt werden. In den Erstaufnahmen sind Flüchtlinge nach Angaben des Sozialministeriums in der Regel acht bis zwölf Wochen untergebracht, bis sie auf die Kommunen verteilt werden. Frankfurt ist derzeit die größte.

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Quelle: op-online.de

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