Großes Fest zur Fertigstellung im Sommer 2018 geplant

„Neue Altstadt“ wird 13 Millionen Euro teurer

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Die Computer-Darstellung zeigt eine Übersicht der Stadt Frankfurt am Main - im Vordergrund die Rekonstruktion der Altstadt.

Frankfurt - Preissprung bei der „neuen Altstadt“, die bis zum Jahre 2018 zwischen Kaiserdom und Römerberg entstehen soll. Von Michael Eschenauer 

Wie der Geschäftsführer der Dom-Römer-GmbH, Michael Guntersdorf, jetzt vor dem Sonderausschuss der Stadtverordnetenversammlung berichtete, wird das Paradeprojekt des schwarz-grünen Magistrats 13 Millionen Euro teurer als geplant. Damit lägen die zu erwartenden Gesamtkosten für die 35 Altstadthäuser bei knapp 186 Millionen Euro. Zur Eröffnung im Sommer 2018 werde es ein großes Fest geben, versprach Guntersdorf. Die Einnahmen, die man aus dem Verkauf der 20 Neubauten und 15 Rekonstruktionen sowie Gewerbeflächen zu erwirtschaften hofft, liegen bei 68,2 Millionen Euro. Auf dem Areal sollen 80 Wohnungen entstehen, in denen rund 200 Menschen wohnen.

Allein der Umbau der Tiefgarage Römer mit mehr als 600 Stellplätzen kostet 25 Millionen Euro. Der Bau einer behindertengerechten Rampe zum Schirn-Plateau kostet 1,63 Millionen Euro. Der Umbau des östlichen U-Bahn-Einganges kommt auf 1,7 Millionen Euro. Die Verkehrsbetriebe sind hierfür nicht zuständig. Planung und Bau einer Art Sichtschutz vor dem Schirnplateau kosten 1,14 Millionen Euro. Das Stadthaus wird 3,1 Millionen Euro teurer als geplant - verursacht auch durch die Insolvenz eines Gebäudeausstatters.

Eine Entscheidung ist über die Straßenleuchten gefallen, mit der das neue Quartier erhellt werden soll. CDU, SPD und Grüne votierten für eine Art Leuchte, die bereits seit 30 Jahren auf dem Römerberg steht. Angeschafft werden sollen 48 dieser Laternen zum Stückpreis von 3400 Euro. Der Gestaltungsbeirat hatte ursprünglich eine neue, schlichtere Leuchte entwickeln wollen.

Eindrucksvolle Bilder der Frankfurter Skyline

Quelle: op-online.de

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