Neue Halle und ein Portalhaus

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Das Portalhaus (links) und die neue Halle 11 (rechts) der Messe Frankfurt im Abendlicht. Die Halle und der repräsentative Eingang in Richtung Westen wurden gestern offiziell eröffnet.

Frankfurt - Mit der Eröffnung der neuen Halle 11 am Donnerstag hat die Messe Frankfurt nun mehr als 23 000 Quadratmeter neue Ausstellungsfläche.

100 Jahre nach Eröffnung des ältesten Gebäudes auf dem Gelände, der Festhalle, sei nun das nach eigenen Angaben größte Bauprojekt des Unternehmens abgeschlossen, hieß es in einer Mitteilung. 170 Millionen Euro habe der Konzern in den vergangenen zwei Jahren in den Neubau der zweigeschossigen Halle und ein Portalhaus im Westteil auf dem ehemaligen Gütergleisareal investiert. Insgesamt stünden der Messe damit nun 78 000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Die Halle 11 ist gemessen an der Ausstellungsfläche eines der größeren Gebäude auf dem Gelände, allerdings kleiner als die bislang größte Halle 4.

35 000 Quadratmeter Beton seien gegossen, 8000 Tonnen Stahl verarbeitet worden. „Vor der Skyline unserer Stadt wird besonders das Portalhaus als zusätzliches architektonisches Schmuckstück glänzen können“, sagte Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Petra Roth (CDU ), die neben den Geschäftsführern Michael von Zitzewitz und Uwe Behm bei der Eröffnung dabei war.

Fast 700 Kilometer Kabel seien verlegt worden. 16 000 Leuchten sollen den nach einem Entwurf des Berliner Architekturbüros Hascher Jehle von der Arbeitsgemeinschaft Max Bögl/Lausser gebauten Gebäudekomplex auch von innen ins rechte Licht rücken. Mit der Errichtung der Halle 11 seien die geplanten Baumaßnahmen des Unternehmens beendet. „Eine weitere Messehalle ist derzeit nicht geplant“, sagte Sprecher Markus Qunit.

(dpa)

Quelle: op-online.de

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