„Neuen Standort suchen“

Frankfurt (mic) - Nach Meldungen, Frankfurt lege keinen Wert auf die berühmte Euro-Skulptur am Willy-Brandt-Platz und werde das aus vielen TV-Sendungen weltbekannte Symbol abbauen und wegwerfen, hat die Stadt diese Äußerungen relativiert.

Die Euro-Skulptur sei von dem Frankfurter Kultur Komitee im Jahr 2001 aufgestellt worden, sagte gestern Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU). Der Verein sei bis heute der Besitzer des Symbols. Die Europäische Zentralbank (EZB) habe seine Instandhaltung übernommen. „Es ist eine Entscheidung der EZB, ob sie bei dem geplanten Umzug das Zeichen mitnimmt und am neuen Standort wiederaufbaut“, so der Politiker. Das Kulturdezernat habe jedoch „keine Ambitionen, das Euro-Zeichen aus dem Stadtbild zu entfernen“, stellte er klar.

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Frankfurt will EZB-Skulptur wegwerfen

„Die Euro-Skulptur ist für Frankfurt als Finanzstadt zu einem Wahrzeichen geworden. Deshalb erscheint es bedenkenswert, einen neuen Standort mit symbolischer Anbindung zu suchen. Die Entscheidung hierfür liegt jedoch bei der Europäischen Zentralbank“, so Semmelroth. Die EZB, die ihre neue Zentrale im Osten von Frankfurt bis 2014 beziehen will, zeigt kein Interesse an dem Standbild. In der Kultur-Szene war von einem „sinnentleerten Symbol von eher geringem künstlerischen Wert“ gesprochen worden.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Pixelio.de/Linda Karlsson

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