Neues Streifenboot getauft

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Das neue Streifenboot fährt nach der Bootstaufe an den Anleger im Frankfurter Osthafen.

Frankfurt - Mit Hessens modernstem Streifenboot patrouilliert die Frankfurter Wasserschutzpolizei seit heute auf dem Main.

Die Frankfurter Wasserschutzpolizei hat aufgerüstet: Ab heute ist das moderne Streifenboot „Hessen 6“ im Einsatz. 736.000 Euro hat das High-Tech-Boot gekostet. Mit 740 Pferdestärken wird die „6“ angetrieben. Sie ist 24 Knoten schnell - zirka 45 Stundenkilometer.

Als Patin für die Schiffstaufe stand die Anke Koche, Ehefrau des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), zur Verfügung.

Sie taufte gestern im Frankfurter Osthafen das Boot. Für die kleine Feier wurde die „Hessen 6“ von Schwesternschiffen und einem Feuerlöschboot begleitet. Bei der Taufe mit einer Sektflasche benötigte Anke Koch jedoch zwei Anläufe, weil die Flasche beim ersten Versuch nicht zerbrach - das galt früher unter Seefahrern als böses Omen.

Die Hessen 6  bietet Extras und Komfort

Einsatzgebiet des neuen Vehikels ist das Gebiet auf dem Main zwischen Aschaffenburg bis zur Schleuse Eddersheim kurz vor dem Rhein. Auf dieser Strecke fahren nach Angaben der Wasserschutzpolizei jedes Jahr 21 000 Tanker, Frachter oder Fahrgastschiffe. Das sind knapp 60 pro Tag. Hinzu kämen viele Sportboote von Freizeitkapitänen.

Sämtliche Extras wurden in der „Hessen 6“ verbaut: Radar, Satellitennavigation, ein Echolot für den Blick unter Wasser und drei Suchscheinwerfer. Die Crew darf sich über den Komfort an Bord freuen. Heizung, Klimaanlage und moderne sanitäre Anlagen machen das Arbeiten auf der „6“ noch angenehmer.

Zu den zentralen Aufgaben der Beamten auf dem Wasser gehört die Kontrolle der Berufsschifffahrt, berichtete der stellvertretende Leiter der hessischen Wasserschutzpolizei, Klaus Prochnow. „Wir überprüfen zum Beispiel die Ladungssicherheit oder den Umschlag der Güter in Häfen, aber wir kontrollieren auch auf bauliche Mängel an den Schiffen.“ Auf dem Wasser seien viele Gefahrgutladungen wie etwa Kerosin für den Flughafen oder Industriechemikalien unterwegs.

Für Hessens Wasserschutzpolizei arbeiten 110 Beamten auf Rhein, Main, Lahn, Fulda, Werra, Weser sowie Diemel- und Edersee.

Quelle: op-online.de

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