Hubschrauber „Christoph Gießen“

Neues Zentrum für Luftrettung

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Der Helikopter „Christoph Gießen“ und seine Crew. 

Gießen - Der Hubschrauber „Christoph Gießen“ startet zu seinen Einsätzen künftig vom neuen Luftrettungszentrum in Gießen aus.

Das sei ein wichtiger Schritt zur Optimierung des Rettungsdienstes in Hessen, sagte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) gestern bei der Einweihung der 3,9 Millionen Euro teuren Basis. Der Hubschrauber, der vor allem für den Transport Schwerstkranker zu anderen Kliniken, aber auch für Rettungsflüge genutzt wird, hob bislang von Reichelsheim im Wetteraukreis ab.

Der „Intensivtransporthubschrauber“ ist jetzt organisatorisch an die Gießener Uniklinik angebunden. Durch die Verlegung soll zudem ein Gebietsstreifen zwischen Weilburg bis hinter Frankenberg besser an die Luftrettung angeschlossen werden. Bislang steuerten Hubschrauber etwa aus Nordrhein-Westfalen oder Kassel die Region an. Dort habe es in der Vergangenheit eine „Versorgungsschwierigkeit“ gegeben, sagte der Gießener Regierungspräsident Lars Witteck (CDU). Der Landesverband der Johanniter-Unfall-Hilfe, der „Christoph Gießen“ betreibt, sprach davon, dass nun der „letzte weiße Fleck“ auf Hessens Luftrettungskarte verschwunden sei.

Nach Angaben von Günther Lohre vom Landesvorstand der Johanniter in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, wurden etwa 3,9 Millionen Euro in das neue Luftrettungszentrum investiert. Davon trug das Uniklinikum 1,8 Millionen Euro. Hessische Rettungshubschrauber heben von Frankfurt, Kassel und Fulda ab. In Reichelsheim bleibt weiterhin eine Ergänzungsmaschine von „Christoph Gießen“ stationiert. Die Luftretter rücken jedes Jahr zu etwa 4600 Einsätzen aus.

dpa

Quelle: op-online.de

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