Notbremse in Straßenbahn gezogen: 960 Euro Strafe

Frankfurt - Ein Mann hat aus Angst vor Kontrolleuren die Notbremse in einer Straßenbahn gezogen. Wenig später musste er sich dafür vor Gericht verantworten und nun eine Geldstrafe von 960 Euro zahlen.

Weil er aus Angst vor Kontrolleuren die Notbremse der Straßenbahn gezogen hat, muss ein Raumausstatter eine Geldstrafe von 960 Euro zahlen. Das Landgericht Frankfurt bestätigte heute ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts, das ihn wegen Missbrauchs von Notrufeinrichtungen verurteilt hatte.

Das unberechtigte Ziehen der Notbremse sei kein Kavaliersdelikt, betonte das Gericht in seiner Urteilsbegrünung. Der 62-Jährige hatte zugegeben, im Juni 2010 die Notbremse des Triebwagens gezogen zu haben, als dieser sich gerade in Bewegung setzen wollte. Durch das schnelle Eingreifen des Fahrers und der Kontrolleure gelang dem Mann die Flucht aus dem Wagen jedoch nicht. Kurze Zeit später wurde er von der Polizei festgenommen.

Bei der Tat hatte der Mann rund 1,5 Promille Alkohol im Blut. Der Polizei war er wegen 57 Vorstrafen bereits hinlänglich bekannt.

dpa

Quelle: op-online.de

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