Occupy

Aktivisten fordern Mediation über Zukunft des Occupy-Camps

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Occupy-Aktivisten campieren seit Oktober 2011 vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. 

Frankfurt - Occupy-Aktivisten möchten gemeinsam mit Frankfurts Bürgermeister Peter Feldmann eine Lösung für die Zukunft des Protestlagers finden. Dabei sollen Mediatoren helfen. 

Im Streit um die Zukunft des Occupy-Protestlagers vor der Europäischen Zentralbank haben die Aktivisten eine Mediation mit Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) gefordert. Auch die Ordnungs-, Sozial- und Umweltdezernenten sollen daran teilnehmen. Als Mediatoren stünden der Direktor des Instituts für Wirtschaft- und Sozialethik der Marburger Uni, Wolfgang Nethöfel, und der Darmstädter Verwaltungsrichter Harald Walther bereit, heißt es in einer Mitteilung von Occupy vom Donnerstag.

Mediation soll Lösung bringen

„Vornehmstes Ziel der Mediation soll die Beendigung der für alle Beteiligten unwürdigen Hängepartie rund um das Occupy Fankfurt Camp sein.“ Die Zukunft des Camps stand am Mittag noch nicht fest. Das Verwaltungsgericht Frankfurt prüft momentan die Einwände der Aktivisten.

In dem Mediationsverfahren müssten Lösungen für die drängenden sozialpolitischen Probleme gefunden werden, auf die das Camp seit Monaten aufmerksam mache, verlangt Occupy. Dazu gehörten die menschenwürdige Unterbringung der Romafamilien, nachhaltige Angebote für die Obdach-, Erwerbslosen und Suchtkranken, die „als teilhabende Aktivistinnen“ im Camp lebten.

dpa

Quelle: op-online.de

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