Online-Shop erstellen: Darauf müssen Sie achten

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Erstellen Sie Ihren eigenen Online-Shop. Dabei kommt es neben den richtigen Produkten für Ihre künftige Zielgruppe auch auf den Aufbau und das Design der Seite an.

24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche: Im Internet wollen Sie Ihre Produkte rund um die Uhr verkaufen. Bevor Sie sich ins Abenteuer Online-Shop stürzen, sollten Sie sich Gedanken über Kunden, die Struktur der Seite und rechtliche Vorschriften machen. Wir zeigen Ihnen, was dazugehört.

Der Kunde ist König

Sie haben sicher eine Idee, was Sie verkaufen wollen. Machen Sie sich Gedanken darüber, wen Sie damit erreichen wollen. Denn nur, wenn Ihre Produkte auch bei der passenden Zielgruppe ankommen, werden sie gekauft. Es gilt, die richtige Nische zu finden: Bieten Sie an, was andere nicht haben.

Tipp: Informieren Sie sich im Vorfeld darüber, was Ihre Mitbewerber verkaufen – und zu welchem Preis. Das hilft Ihnen dabei, ein einzigartiges Sortiment zu einem angemessenen Preis zusammenzustellen.

Benutzerfreundlichkeit gewinnt

Mit dem eigenen Online-Shop zu starten ist heute so einfach wie nie – zumindest was die technische Umsetzung angeht: Mithilfe von Shop-Systemen können Sie Ihren E-Shop wie mit einem Baukasten gestalten und designen. Programmierkenntnisse benötigen Sie dafür keine, und Sie haben jederzeit die Kontrolle über alle eingestellten Inhalte.

Gestalten Sie die Navigation und den Aufbau Ihres Online-Shops übersichtlich, einfach und logisch. Je besser sich Ihre Kunden zurechtfinden, desto wahrscheinlicher kaufen Sie etwas bei Ihnen. Denken Sie bei der Planung der verschiedenen Produktkategorien daran, dass Sie Ihr Sortiment später eventuell erweitern wollen. Das sollte nicht auf Kosten der Übersichtlichkeit passieren.

Achten Sie beim Bestellprozess darauf, dem Kunden keine Hürden in den Weg zu stellen. Ist der Ablauf zu kompliziert oder wird er als unsicher empfunden, springt der User ab – zum Beispiel weil Sie nicht über Widerrufsrecht und AGB aufklären. Schaffen Sie Vertrauen durch Gütesiegel wie dem von Trusted Shops. Es zeichnet Ihren Webshop im Hinblick auf Seriosität, Datenschutz und Liefersicherheit aus. Auch Kundenmeinungen bieten dem User Orientierungshilfe.

Tipp: Leiten Sie den Kunden gezielt durch Ihre Website mit sogenannten Call-to-Actions. Das sind Buttons, die zu einer bestimmten Handlung auffordern und zum Klicken animieren – zum Beispiel „Jetzt bestellen!“.

Gut präsentiert ist halb verkauft

Das Auge kauft mit. Präsentieren Sie Ihre Produkte mit hochwertigen Fotos und einer detaillierten Beschreibung, die bei Ihren Kunden keine Fragen offen lässt.

Tipp: Häufig stellen Lieferanten Bilder zur Verfügung, die Sie für Ihren E-Shop verwenden dürfen. Dabei müssen Sie allerdings damit rechnen, dass Mitbewerber die gleichen Fotos haben. Eine gute Alternative ist es, einen auf Produkte spezialisierten Fotografen zu beauftragen. So können Sie mit individuellen Abbildungen begeistern. Auch in den Suchergebnissen – zum Beispiel von Google – stechen Ihre Waren hervor.

Rechtscheck: Stolperfallen vermeiden

Bevor Sie mit Ihrem Shop online gehen, prüfen Sie ihn rechtlich auf Herz und Nieren: In Deutschland müssen Sie viele gesetzliche Vorgaben beachten. Dazu gehören unter anderem:

  • Impressumspflicht: Jeder Onlineshop braucht laut § 5 Telemediengesetz (TMG) eine Anbieterkennzeichnung (= Impressum).
  • Datenschutzerklärung: Kunden müssen laut §13 TMG über den Umgang mit ihren personenbezogenen Daten informiert werden – zum Beispiel wie umfangreich und zu welchem Zweck Sie diese erheben.
  • Widerrufsrecht und AGB: Der Kunde muss darüber informiert werden und sie aktiv bestätigen, bevor er die Bestellung abschickt.
  • Bestellbutton: Seit 1. August 2012 muss dieser Button laut Gesetz mit „Zahlungspflichtig bestellen“ beschriftet sein. So wird der Verbraucher unmissverständlich darüber informiert, dass sein Klick eine finanzielle Verpflichtung auslöst.

Quelle: op-online.de

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