Firmenporträt: Die Geschichte von Opel

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Die mögliche Insolvenz von General Motors wird massive Folgen für Opel haben.

Der existenzbedrohte Opel-Mutterkonzern General Motors steht kurz vor der Entscheidung über eine Insolvenz. Das Schicksal des US-Autobauers liegt in der Hand von Zehntausenden von Gläubigern. Und ihre Entscheidung wird auch massive Folgen für die deutsche Tochter Opel haben. Erfahren Sie auf op-online mehr über die Geschichte des traditionsreichen deutschen Autobauers.

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Die Adam Opel GmbH, gegründet im Jahr 1862, ist ein traditionsreicher deutscher Automobilhersteller, der seit seiner Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1929 (seit 2005 Gesellschaft mit beschränkter Haftung) zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors(GM) gehört. GM produziert auch Fahrzeugkomponenten und bietet über ihre Tochtergesellschaft GMAC auch Finanzdienstleistungen an.

Fragen und Antworten zur Krise.

Mit 27.661 Beschäftigten (2006) ist Opel einer der größten deutschen Fahrzeughersteller und hat neben dem Stammwerk am Unternehmenssitz in Rüsselsheim in Deutschland noch Fabriken in Bochum, Kaiserslautern und Eisenach. In Europa fertigen sechs weitere Werke von GM-Tochterfirmen Fahrzeuge für Opel. Einige Opel-Modelle werden von Fremdfirmen im Auftrag gebaut.

Fritz und Wilhelm Opel .

Die Wurzeln des Unternehmens Opel liegen in Rüsselsheim. An dem Traditionsstandort wurde 2002 nach der Rekordinvestition von 750 Millionen Euro das modernste Automobilwerk der Welt eröffnet. Hier erfahren Sie mehr über die Adam Opel GmbH in Rüsselsheim. Neben der Unternehmens-Zentrale sitzt dort auch das Internationale Entwicklungszentrum von Opel. Seit 1929 gehört Opel zum General Motors Konzern.

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Zeitenwandel bei Opel

Durch die wirtschaftliche, technologische und logistische Zusammenarbeit war Opel in der Lage, die Vision, möglichst vielen Menschen in Europa, Asien und Südamerika ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten, ständig voranzutreiben, heißt es auf der Firmenhomepage.

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In Rüsselsheim bietet der Automobilkonzern rund 15.600 Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz. Am Stammsitz des Unternehmens befindet sich neben der Zentrale das Internationale Technische Entwicklungszentrum ITEZ sowie das neu errichtete Werk. Nach einer Rekordinvestition von 750 Millionen Euro nahm hier 2002 das modernste Automobilwerk der Welt die Produktion auf. Die Jahreskapazität des neuen Werks liegt bei 180.000 Einheiten. Auch das Erfolgsmodell und „Auto des Jahres" 2009 Opel Insignia läuft in Rüsselsheim vom Band.

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Seitdem Adam Opel 1862 mit dem Bau von Nähmaschinen begann, stand das Rüsselsheimer Unternehmen für technische Innovation und die Zuverlässigkeit seiner Produkte. 1886 wurden erstmals Fahrräder in die Produktion aufgenommen. 1899 kam der Bau von Kraftfahrzeugen dazu.

Die Firmengeschichte

Die Brüder Fritz und Wilhelm Opel waren - wie konnte es anders sein - von den technischen Möglichkeiten des Automobils hellauf begeistert. Ähnlich wie zuvor bei Nähmaschinen und Fahrrädern spürte die Familie das gewaltige ökonomische Potenzial des Automobils. Nach einigen Informationsreisen, unter anderem zu den ersten deutschen Autorennen, erwarben die Opel Brüder 1899 die Motorwagenfabrik des Dessauer Hofschlossers Friedrich Lutzmann.

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Die Fahrzeugfertigung konnte beginnen - Opel gehört damit zu den Pionieren des Automobilbaus in Deutschland. Das erste Automobil entstand noch im selben Jahr in Rüsselsheim: Der "Opel Patent-Motorwagen System Lutzmann" leistete 3,5 PS und fuhr 20 km/h schnell. Noch vor der Jahrhundertwende wurden die ersten elf Fahrzeuge ausgeliefert.

Die Geschäftsführung

Hans Demant steht seit Juni 2004 an der Spitze von Opel. Dem Führungsgremium gehört er seit Juni 1999 an. Seit seiner Ernennung zum Vize-Präsident Entwicklung von General Motors Europa im Dezember 2001 verantwortet Demant zusätzlich alle europäischen Entwicklungsaktivitäten.

Das Opel-Werk in Rüsselsheim.

Hans Demant wurde am 21. September 1950 in Wiesbaden geboren. Nach Abschluss seines Maschinenbau-Studiums an der Fachhochschule Wiesbaden arbeitete er von 1972 bis 1974 als Entwicklungsingenieur bei Opel. Ein weiterführendes Studium an der Technischen Universität Darmstadt schloss er 1979 als Diplom-Ingenieur ab. Danach kehrte er zunächst als Projektingenieur im Bereich Chassis ins Unternehmen zurück, bevor er 1981 zu einer einjährigen Management-Fortbildung in die USA ging. Dort war er dann weitere zwei Jahre in der Vorausentwicklung von General Motors tätig.

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Nach seiner Rückkehr nach Rüsselsheim arbeitete er von 1985 bis 1989 im Bereich Chassis-Stab. Anschließend wurde ihm das Projektmanagement für die gesamte Fahrzeugreihe Corsa übertragen. 1992 folgte die Ernennung zum Leiter der Abteilung Fahrzeugkonzepte im Bereich Vorausentwicklung. 1997 erhielt Demant als Vehicle Line Executive die technische Verantwortung für alle Kleinwagenprojekte auf Opel-Basis.

Quelle: dpa/opel.de

Quelle: op-online.de

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