Zollbeamter verletzt

Päckchen explodierte im Briefzentrum

Frankfurt -  Bei einer Explosion im Internationalen Briefzentrum am Frankfurter Flughafen ist gestern ein Zollbeamter leicht an der Hand verletzt worden. Bei dem routinemäßigen Öffnen eines Päckchens habe zudem ein Postmitarbeiter einen Schock erlitten.

Laut der Post handelte es sich um ein Paket, das aus dem Ausland kam und weiter ins Ausland gehen sollte. Die Mitarbeiter hätten in einer Stichprobe die Sendung auf illegale Inhalte überprüft. Nach ersten Informationen wurde die Sendung in Costa Rica (Lateinamerika) aufgegeben. Von wem das Päckchen kam und an wen es adressiert war, war zunächst nicht bekannt.

Verpuffung oder Explosion?

Das Briefzentrum, in dem 380 Mitarbeiter und elf Zollbeamte arbeiteten, wurde umgehend geräumt. Nach knapp vier Stunden nahmen die Beschäftigten ihre Arbeit wieder auf. „So wie es aussieht, handelt es sich nicht um einen Anschlag auf das Postzentrum“, sagte ein Post-Sprecher. Die Polizei wollte nicht von einer Explosion sprechen, sondern von einer „Verpuffung“, die vielfältige Ursachen haben könne. So sei es auch möglich, dass das Paket unsachgemäß verpackt worden war. Die Ermittlungen liefen in alle Richtungen, hieß es.

Die Verpuffung ereignete sich gegen 14.30 Uhr. Sprengstoffexperten suchten auch am Abend vor Ort noch nach Spuren.

dpa

Quelle: op-online.de

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