Gewaltexzess in Silvesternacht: Pärchen erneut vor Gericht

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Zum zweiten Mal steht von heute an eine blutige Auseinandersetzung im Mittelpunkt eines Prozesses, bei der in der Silvesternacht 2007 ein Mensch getötet worden war.

Frankfurt - Zum zweiten Mal steht von heute an eine blutige Auseinandersetzung im Mittelpunkt eines Prozesses, bei der in der Silvesternacht 2007 ein Mensch getötet worden war.

Auf der Anklagebank sitzen eine 48 Jahre alte Kunstlehrerin aus Litauen und ihr 56 Jahre alter polnischer Geliebter. Beide sollen während einer Party zum Jahreswechsel in einer Gartenlaube einen weiteren Polen (42) zunächst schwer misshandelt und danach mit 21 Messerstichen getötet haben.

In einem ersten Prozess waren sie jedoch lediglich wegen gefährlicher Körperverletzung durch Unterlassen zu jeweils viereinhalb Jahren verurteilt worden, weil sie den blutenden Mann auf dem Gartengelände zurückgelassen hatten. Gegen dieses Urteil legte die Anklagebehörde jedoch erfolgreich Revision beim Bundesgerichtshof ein, der den Fall an eine andere Frankfurter Schwurgerichtskammer zurück verwies. Für den neuen Prozess sind zunächst sieben Verhandlungstage vorgesehen.

dpa 

Quelle: op-online.de

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