Bislang führen keine Spuren nach Hessen

„Panama Papers“: Schlaflose Nächte für Steuerhinterzieher

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Das Büro der Firma Mossack Fonseca, die im Zentrum des Skandals um Briefkastenfirmen steht, in Panama City.

Wiesbaden - Nach den Enthüllungen um Briefkastenfirmen in Panama ist zunächst offen, ob die veröffentlichte Liste auch hessische Steuerpflichtige oder Unternehmen umfasst.

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„Wir gucken uns das alles sehr genau an und werden kriminelle Taten unnachgiebig aufklären und verfolgen“, erklärte Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) heute in Wiesbaden. „Wer denkt, in Panama vor uns in Sicherheit zu sein, der darf jetzt getrost schlaflose Nächte haben.“ Die Gründung einer Briefkastenfirma sei zwar nicht in jedem Fall illegal, teilte das Ministerium mit. Sobald sich aber Hinweise auf Steuerhinterziehung ergäben, gingen die hessischen Behörden diesen konsequent nach. Medien aus rund 80 Staaten hatten am Sonntag Informationen über Offshore-Finanzgeschäfte mithilfe von Briefkastenfirmen in Panama veröffentlicht. Allerdings ist bislang völlig unklar, ob und in welchem Umfang es sich um strafbare Geschäfte handelt.

dpa

Quelle: op-online.de

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