Bilanz der Polizei

Pegida-Demo: 28 Verletzte und acht Festnahmen

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Bei einem Bengalo-Wurf wurde nach bisherigen Informationen niemand verletzt.

Frankfurt - Bei Rangeleien zwischen Anhängern und Gegnern der islamkritischen Pegida-Bewegung sind nach Angaben der Polizei am Montagabend in Frankfurt 28 Personen leicht verletzt worden. Acht Demonstranten wurden vorläufig festgenommen.

Während die Gegenkundgebung auf dem Römerberg, zu der nach neuester Schätzung der Polizei 12.000 Teilnehmer kamen, ohne Störungen blieb, hatten unweit davon rund 4500 Demonstranten die etwa 70 Pegida-Anhänger eingekreist. Auf Grund der Situation vor Ort, entschloss sich die Anmelderin der Pegida-Veranstaltung laut Polizei auf einen Protestmarsch durch die Stadt zu verzichten.

Mit Gittern und Polizisten sei es gelungen, die beiden Lager zu trennen, hieß es in einer Bilanz der Polizei zu den Demonstrationen. Es seien aber vereinzelt Flaschen, Steine, Farbbeutel und Eier in Richtung der Pegida-Veranstaltung und der Polizei geworfen worden. Ein Gegendemonstrant sei verletzt worden.

Bei den Auseinandersetzungen kam es bis zum Veranstaltungsende zu insgesamt acht vorläufigen Festnahmen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. 27 Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Zudem wurde auch ein Gegendemonstrant durch einen Teilnehmer der Pegida-Veranstaltung leicht verletzt. Gegen 21.30 Uhr waren alle Veranstaltungen und Proteste in der Innenstadt beendet.

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dr/dpa

Quelle: op-online.de

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