Tausende wollen Pegida in Frankfurt stoppen

Angst vor Gewalt bei Demonstrationen

+
Ein Bild vom vergangenen Montag.

Frankfurt - Das islamkritische Bündnis Pegida will am kommenden Montag erneut in Frankfurt demonstrieren. Es wird mit einigen Tausend Gegendemonstranten gerechnet, auch mit gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Polizeipräsident Gerhard Bereswill und die Stadtverordnetenversammlung riefen dazu auf, friedlich zu demonstrieren. „Gegen Straftäter wird die Polizei konsequent einschreiten“, kündigte Bereswill an. Laut Pegida werden 500 Teilnehmer an der Hauptwache erwartet. Zur ersten Kundgebung in der vergangenen Woche waren etwa 70 Anhänger gekommen, darunter einige NPD-Politiker. Mehrere Demonstranten seien aber nicht durch die nicht angemeldete Blockade der 4000 bis 4500 Gegendemonstranten gekommen, sagte Organisatorin Heidi Mund. Linke Gegendemonstranten kündigten für Montag eine Blockade-Aktion an.

Bei Rangeleien zwischen Anhängern und Gegnern waren in Frankfurt laut Polizei 27 Beamte leicht verletzt worden. Eine Gegendemonstrantin wurde von einem Teilnehmer der Pegida-Versammlung verletzt. Acht Demonstranten seien vorläufig festgenommen worden. Der nordhessische Pegida-Ableger hat seine Kundgebung um einen Tag auf Sonntag vorverlegt. Bei einer Gegendemonstration will auch Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) offiziell eine Rede halten.

Protest gegen Fragida am vergangenen Montag

Protest gegen Fragida

dpa

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare