Auseinandersetzungen mit Polizei

Pegida: Pfefferspray und Wurfgeschosse in Frankfurt

Frankfurt - In aufgeheizter Atmosphäre haben Anhänger der islamkritischen Pegida-Bewegung heute Abend in der Frankfurter Innenstadt erneut eine Kundgebung veranstaltet.

Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Gegendemonstranten und Polizei, die Beamten setzten Pfefferspray ein. Pegida-Gegner hätten mit Flaschen, Eiern und Farbbeuteln geworfen, berichtete die Polizei. Ob es Verletzte gegeben habe, sei nicht bekannt, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Die Pegida-Gegner seien mit „unwahren Lautsprecherdurchsagen“ aufgehetzt worden, weshalb es Angriffe auf Beamte gegeben habe.

Die Beamten seien außerdem angegangen worden, weil sie die Pegida-Demonstranten vor Übergriffen geschützt hätten. Den Angaben zufolge standen rund 1000 Gegendemonstranten etwa 60 Pegida-Anhängern gegenüber. Die Pegida-Sympathisanten hätten diesmal sogar einen etwa 300 Meter langen Aufmarsch realisieren können. (dpa/nb)

Protest gegen Fragida (Januar 2015)

Protest gegen Fragida

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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