Mehr als die Hälfte der Stellen

Drastischer Personalabbau beim „Darmstädter Echo“

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Darmstadt - Das „Darmstädter Echo“ wird von etwa 300 Vollzeitstelen mehr als die Hälfte streichen. Doch die Zeitung ist damit nicht allein.

Angesichts sinkender Auflage und Einnahmen will die „Echo“-Mediengruppe („Darmstädter Echo“) mehr als die Hälfte der Stellen streichen. Der „drastische Personalabbau“ sehe vor, dass von etwas über 300 Vollzeitstellen noch 140 übrigbleiben, sagte Sprecher Hannes Fischer heute in Darmstadt. Für die Redaktionen - derzeit 120 Vollzeitstellen - dürfe aber mit einer „geringeren Abschmelze“ gerechnet werden. Pro Jahr sollen zehn Millionen Euro eingespart werden, um wieder profitabel zu werden.

Erst in der vergangenen Woche hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) angekündigt, in den nächsten zwei bis drei Jahren insgesamt bis zu 200 Arbeitsplätze abzubauen. Damit will das Unternehmen bis 2017 jährlich mehr als 20 Millionen Euro einsparen. Die FAZ GmbH beschäftigt nach eigenen Angaben rund 900 Mitarbeiter, darunter 400 fest angestellte Redakteure.

dpa

Quelle: op-online.de

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