Pfefferspray-Einsatz und Barrikaden

Polizei verhindert Hausbesetzung in Sachsenhausen

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Dieses Bild von der Hausbesetzung hat die Aktivistengruppe "Project Shelter" auf Twitter hochgeladen.

Frankfurt - Eine Aktivisten-Gruppe hat gestern Nachmittag in Frankfurt kurzzeitig ein leerstehendes Gebäude im Kneipenviertel Alt-Sachsenhausen besetzt.

Wie die Polizei mitteilte, hatten sich bei Eintreffen der Beamten etwa 50 Menschen vor dem "Paradieshof" versammelt, die den Weg zum Gebäude mit Barrikaden blockierten. Die Aktivisten hatten Transparente am Haus befestigt. Die Polizei setzte Pfefferspray ein, um die Blockade zu räumen, Verletzte gab es bei dem Einsatz nach Polizeiangaben jedoch nicht.

Die Frankfurter Gruppe "Project Shelter" hatte zuvor mitgeteilt, das Haus besetzt zu haben, um dort "ein Willkommens- und Beratungszentrum mit Wohnmöglichkeiten für obdachlose Geflüchtete und Migranten" einzurichten.

Nach der Räumung kam es zu einer Demonstration der Besetzer, die von der Elisabethenstraße über die Alte Brücke zur Konstablerwache führte. Nach Angaben der Polizei verlief der Protest ohne Zwischenfälle. (dpa/nb)

„Institut für vergleichende Irrelevanz“ in Frankfurt geräumt

Quelle: op-online.de

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