Nach Bürgerentscheid

Galopper geben nicht auf: Acht Rennen für 2016 angemeldet

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Frankfurt - Obwohl der Bürgerentscheid zur Rennbahn aus Sicht der Pferdesportfreunde negativ ausgegangen ist, will der Frankfurter Renn-Klub weitermachen.

Trotz des gescheiterten Bürgerentscheids will der Frankfurter Renn-Klub weiter für den Erhalt der Galopprennbahn kämpfen. "Wir werden weitermachen", sagte heute Klub-Schatzmeister Carl-Philip Graf zu Solms-Wildenfels. Es sei geplant, bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr mit einer eigenen Liste anzutreten. "Dass wir Wahlkampf können, haben wir gezeigt." Für 2016 seien acht Renntage beim Dachverband angemeldet worden. Nach den Plänen der Stadt soll die Galopprennbahn dem 89 Millionen teuren Leistungszentrum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) weichen.

Die Initiative Pro Rennbahn hatte beim ersten Bürgerentscheid in der Geschichte der Stadt am Sonntag nicht die erforderlichen 124.500 Stimmen erhalten, um das Projekt zu kippen. Das Gelände soll Anfang nächsten Jahres an den DFB übergeben werden. Das Quorum sei zwar erwartungsgemäß nicht erreicht worden, aber die Mehrheit der Stimmen - 62.900 - sei für das Anliegen des Klubs abgegeben worden, sagte Solms. Für den Bau der DFB-Akademie hatten nach Angaben der Stadt 40 196 Bürger gestimmt. Das Ergebnis zeige, dass der DFB nicht auf die Rennbahn gehöre, sagte Solms.

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dpa

Quelle: op-online.de

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