Spezialbehandlung

Pilzvergiftung: Vater und Kinder weiter in Klinik

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Der Grüner Knollenblätterpilz ist einer der giftigsten Pilzsorten in Deutschland.

Frankfurt - Die Familie, die vergangene Woche in Frankfurt vom hochgiften Grünen Knollenblätterpilz gegessen hat, ist noch immer in klinischer Behandlung.

Die drei Kinder und ihr Vater werden in insgesamt drei Krankenhäusern mit Spezialabteilungen für Lebererkrankungen versorgt, wie ein Sprecher des Frankfurter Gesundheitsamtes am Dienstag sagte. Angaben über ihren Zustand und darüber, ob sie sich noch in Lebensgefahr befinden, konnte er zunächst keine machen. Es sei weiter nicht auszuschließen, dass Lebertransplantationen nötig werden könnten. Der Grüne Knollenblätterpilz ist einer der giftigsten Pilze in Deutschland. Das in ihm enthaltende Gift Amanitin wirkt massiv leberschädigend und kann schon in geringen Mengen tödlich sein.

Bei der Familie handele es sich um syrische Flüchtlinge, berichtete der Sender hr-info unter Berufung auf eigene Informationen. Der Knollenblätterpilz sei in ihrer Heimat nicht bekannt. Das Gesundheitsamt habe nun Warnungen vor dem Pilz in allen Frankfurter Flüchtlingsunterkünften aushängen lassen. (dpa)

Auf den Pilz gekommen: Wie die Anzucht im Garten gelingt

Sogar in Räumen ist es möglich, Speisepilze zu züchten. Pilzzüchter Peter Marseille aus Leichlingen zeigt seine neun Tage alten weißen Champignons. Foto: Judith Michaelis
Pilze wie diese braunen Champignons lieben Feuchtigkeit und ein kühles, schattiges Plätzchen. Foto: Judith Michaelis
Speisepilze wachsen auf Stroh, Kaffeesatz, Holz oder Baumstümpfen - oder wie diese Kräuterseitlinge auf Sägemehl. Foto: Judith Michaelis
Sägemehl kann Grundlage für die Pilzzucht sein. Hier wachsen etwa Limonenseitlinge auf Buchenholzspänen. Foto: Judith Michaelis
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