Wer hat Ellen L. zuletzt gesehen?

Polizei fahndet nach Todesfahrer von Calden

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Calden/Kassel - Nach einem Leichenfund in Calden suchen die Beamten weiter intensiv nach der Unfallstelle, tappen jedoch im Dunkeln. Nun veröffentlichte die Polizei in Nordhessen auch einen Flyer mit einem Foto des Opfers und einer Übersichtsaufnahme des Fundortes. 

Der Todeszeitpunkt von Ellen L. aus Calden liegt laut Polizei in der Nacht zum vergangenen Sonntag (14. Februar), wahrscheinlich in der zweiten Nachthälfte bis in die frühen Morgenstunden. Die 52-Jährige war zuletzt am Freitagnachmittag (12. Februar) gegen 16 Uhr in ihrer Bankfiliale in Calden. Frau L. war 1,68 Meter groß und schlank, sie hatte braune, nackenlange, leicht gewellte Haare. In der Bankfiliale trug sie eine schwarze halblange Jacke, eine beigefarbene Stoffhose und weinrote halbhohe Schnürstiefeln der Marke „Ecco“ mit schwarzer Gummierung.

Nun bittet die Polizei um Hilfe aus der Bevölkerung und fragt: Wer hat Frau L. im Zeitraum von Freitag, 12. Februar, 16 Uhr, bis Sonntag, 14. Februar, 12 Uhr, gesehen? Wer hat in diesem Zeitraum im Bereich des Fundortes Fahrzeuge gesehen? Wurde jemand in Calden Zeuge eines Verkehrsunfalls? Wenn ja, können Sie Angaben zum Unfallgeschehen (Uhrzeit, Fahrzeug-Typ etc.) machen? Die Polizei hat ein Hinweistelefon unter der Rufnummer 0561/910-4444 geschaltet.

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Hintergrund: Am vergangenen Sonntag (14. Februar) hatte eine Spaziergängerin gegen 12 Uhr den Leichnam einer Frau in einem Graben bei Calden gefunden. Der Fundort lag zwischen den Caldener Ortsteilen Meimbressen und Westuffeln, der die Kreisstraße 30 und die B7 verbindet. Neben diesem Weg verläuft auf der rechten Seite ein Flutgraben, in dem das Opfer aufgefunden wurde. Die 52-jährige Frau aus Calden war wahrscheinlich zu Fuß unterwegs und ist nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei an einem anderen Ort offenbar von einem Fahrzeug angefahren und dabei getötet worden. Hierfür sprechen auch die Ergebnisse der Obduktion. Das die Frau vor ihrem Unfall mit einem Fahrrad unterwegs gewesen sein könnte, schließen die Ermittler mittlerweile aus.

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dr

Quelle: op-online.de

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