Erfolg für die Polizei

Zehn Festnahmen im Drogenmilieu

Frankfurt - Der Polizei ist ein Schlag gegen die Drogenszene gelungen. Insgesamt zehn Menschen wurden verhaftet, die in Verdacht stehen, im Rauschgifthandel verwickelt zu sein.

Umfangreiche Ermittlungen des Rauschgiftkommissariats K 64 gegen einen 30 Jahre alten Mann führten am Montag in verschiedenen Frankfurter Wohnungen zu insgesamt zehn Festnahmen und unter anderem zur Sicherstellung von 2,4 Kilogramm Marihuana sowie einer Cannabisplantage. Der 30-Jährige stand im Verdacht, mit Rauschgift zu handeln. Wie die Polizei mitteilte, konnten am späten Montagabend zunächst zwei Männer im Alter von 33 und 34 Jahren vorläufig festgenommen werden, nachdem sie in der Höchster Wohnung des Händlers 500 Gramm Marihuana erworben hatten.

Anschließend erfolgten im Laufe der Nacht die Festnahmen des Händlers, seines 26 Jahre alten „Geschäftspartners“ sowie sechs weiterer Personen aus dem Umfeld des Haupttäters. In dessen Wohnung wurden neben den bereits erwähnten 2,4 Kilogramm Marihuana noch 500 Gramm Heroin und mehrere Tausend Euro gefunden.

Wohnungsdurchsuchungen in mehreren Stadtteilen

Bei den Wohnungsdurchsuchungen der anderen Festgenommenen in Höchst, Sossenheim, Sachsenhausen und Dornbusch wurden geringe Mengen Haschisch, Ecstasy und Amphetamin, insgesamt etwa 1,1 Kilogramm einer rauschgiftverdächtigen Substanz, 25 Patronen Munition sowie ein durch eine Unterschlagung erlangter Mercedes sichergestellt.

Die Cannabis-Plantage befand sich in der Wohnung eines 33 Jahre alten Mannes im Dornbusch. Sie bestand aus 40 erntereifen Pflanzen und 31 Setzlingen. Die Ernte übernahm und die anschließende Vernichtung übernahm die Polizei. Gegen die beiden Haupttäter wurde durch einen Richter die Untersuchungshaft verhängt. Alle weiteren Festgenommenen wurden nach Durchführung der polizeilichen Ermittlungen wieder auf freien Fuß gesetzt.

stm

Kiffen, Koksen und Saufen bei den Stars

Kiffen, Koksen und Saufen bei den Stars

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild:  dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion