Polizei sucht Gewalttäter nach versuchtem Mord

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Phantombild nach Zeugenbeschreibung I

Frankfurt (akr) - Die Polizei fahndet nach einem Unbekannten, der Ende Februar in der Frankfurter Innenstadt mehrere Personen geschlagen und zum Teil schwer verletzt hat. Eines seiner Opfer erlitt so schwere Kopfverletzungen, dass die Polizei wegen versuchten Mordes ermittelt. 

Bereits am Sonntag, den 26. Februar 2012, gegen 4:30 Uhr, wurde im Bereich der Bushaltestelle Konrad-Adenauer-Straße Ecke Zeil, ein 21-jähriger Mann von einem unbekannten Täter zu Boden geschlagen und leicht verletzt.

Phantombild nach Zeugenbeschreibung II

Besagter Täter steht außerdem im Verdacht, kurz darauf mindestens zwei ähnliche Taten begangen zu haben, bei der unter anderem ein 22-jähriger Mann in der Großen Friedberger Straße mit einer Flasche zu Boden geschlagen wurde. Durch das Eingreifen zweier bisher unbekannter männlicher Personen, die sich in Begleitung des Täters befanden, wurden vermutlich weit schwerwiegendere Folgen vermieden. Das Opfer erlitt schwere Kopfverletzungen. Bereits im Vorfeld der Tat und auch danach, war der Täter durch lautstarkes und aggressives Verhalten aufgefallen.

Nach dem Angriff entfernte sich die Personengruppe in Richtung Alte Gasse. Alle Taten spielten sich in einem engen örtlichen und zeitlichen Rahmen ab. Auffällig dabei war, dass der Täter sich lautstark Gehör verschaffte, in dem er andere aufforderte, mit ihm „wie ein Mann“ zu kämpfen.

Von dem Täter wurden Phantombilder erstellt. Die Abbildungen zeigen die gleiche Person, die von verschiedenen Zeugen leicht unterschiedlich beschrieben wurde. Der Täter soll männlich, zwischen 20 und 30 Jahren alt, und etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß gewesen sein. Er hatte kurze dunkle Haare, eine sportliche, muskulöse Figur und trug eine schwarze Jacke und eine dunkle Hose.

Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus

Von seinen beiden Begleitern ist lediglich bekannt, dass sie mindestens einen halben Kopf größer als der Täter waren und deutlich längere Haare hatten. Sie waren ebenfalls dunkel gekleidet.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls am 26. Februar und nach Hinweisen, die mit den Taten oder Personen in Zusammenhang stehen könnten. Außerdem erhoffen sich die Ermittler Hinweise zu der Person auf dem Phantombild. Weitere Opfer des mutmaßlichen Täters werden ebenso gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung der gesuchten Person führen, hat die Staatanwaltschaft eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt.

Quelle: op-online.de

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