Bundespolizei stoppt Ganoven am Flughafen

Drei Mal in Handschellen abgeführt

Frankfurt- Viel zu tun hatte die Bundespolizei diese Woche am Frankfurter Flughafen. Dort wurden gleich drei Männer wegen unterschiedlicher Delikte verhaftet.

Zunächst ging ein 22-Jähriger in die Hände der Bundesbeamten. Er wurde wegen Verdachts der gewerbsmäßigen Geldwäsche und Beihilfe zum Computerbetrug verhaftet. Der junge Mann eröffnete unter falschen Angaben mehrere Bankkonten. Mittäter zahlten auf diese Konten Gelder ein, die sie wiederum von fremden Onlinekonten erbeutet hatten. Der 22-Jährige hob diese unmittelbar nach Zahlungseingang in bar ab. Hierdurch verursachten die Täter einen Gesamtschaden von mehr als 18.000 Euro. Der Verhaftete befindet sich jetzt im Gefängnis.

Des weiteren wurde ein 42-Jähriger wegen Betrugs verhaftet. Unter dem Vorwand, eine Lungenoperation bezahlen zu müssen, soll er sich von einem bekannten Ehepaar einen Betrag in Höhe von 40.000 Euro geliehen haben. Die Rückzahlung sollte aus dem Verkauf einer Eigentumswohnung in der Türkei erfolgen. Doch die Summe ist er den Geldgebern bis heute schuldig geblieben. Die Bundespolizei übergab den Mann an die zuständigen Justizbehörden. Auch er wartet nun in einer Zelle auf sein Strafverfahren

Schließlich verhafteten die Bundespolizisten auch noch einen 50-Jährigen, der wegen des Verdachts der sexuellen Misshandlung von Minderjährigen zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Der Verhaftete soll in einem Fall mit einer 14-Jährigen Geschlechtsverkehr gehabt und dem Mädchen zudem mit Gewalt gedroht haben. In drei weiteren Fällen soll er sich an seinem leiblichen minderjährigen Kind vergangen haben. Auch ihn lieferten die Beamten in das Gefängnis ein.

chi 

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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