Umstrittener Polizeieinsatz

Blockupy-Kessel: Polizei liegen 15 Anzeigen vor

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Frankfurt - Der Blockypy-Kessel und seine Folgen: Bisher sind 15 Anzeigen gegen Polizeibeamte aufgegeben worden. Eine Ermittlungsgruppe wertet derzeit zusätzlich Filme und Fotos aus.

Knapp vier Wochen nach dem umstrittenen Polizeieinsatz bei der Blockupy-Demonstration in Frankfurt sind bei den Beamten bislang 15 Anzeigen eingegangen. Die dafür eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe werte zudem Filme und Fotos, die Journalisten zur Verfügung gestellt hätten, auf strafbare Handlungen aus, sagte Polizeisprecher Alexander Kießling heute.

Bei der kapitalismuskritischen Demonstration am 1. Juni in der Bankenstadt hatte die Polizei rund 950 Demonstranten auf ihrer genehmigten Route in Richtung Europäischer Zentralbank fast zehn Stunden lang eingekesselt. Eine Woche später sind in Frankfurt erneut Tausende auf die Straße gegangen. Sie protestierten gegen den Polizeieinsatz - und riefen: „Rhein raus!“

Bilder von den Blockupy-Protesten

Blockupy: Eingekesselte Demonstranten, Gewalt, Verletzte

Blockupy-Demo gegen Polizei-Gewalt

Blockupy-Demonstration gegen Polizei-Gewalt

Genau eine Woche nach dem umstrittenen Polizeieinsatz bei der Blockupy-Demo gingen am Samstag in Frankfurt noch einmal mehrere tausend Menschen auf die Straße. Sie demonstrierten gegen das Vorgehen der Polizei sieben Tage zuvor. Anders als am vergangenen Wochenende blieb diesmal alles friedlich.

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dpa

Quelle: op-online.de

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