Posch will harten Kurs fortsetzen

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Dieter Posch

Es wäre zu schön gewesen - für die Wasserbranche. Vom Wechsel an der Spitze des hessischen Wirtschaftsministeriums hatten sich die Versorger eine freundlichere Regulierung erwartet.

Doch daraus ist nichts geworden: Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP), der im Februar Alois Rhiel (CDU) im Amt abgelöst hatte, hat angekündigt, die harte Linie seines Vorgängers fortzusetzen. „Als Wirtschaftsminister halte ich es für meine Aufgabe, monopolistische Strukturen im Auge zu behalten und gegebenenfalls auch verkrustete Strukturen aufzubrechen. Denn Wasserkunden haben keine Wahlmöglichkeit zwischen unterschiedlichen Anbietern“, sagte er gegenüber unserer Mediengruppe. Dem Ministerium zufolge reichen die Wasserpreise privater Anbieter in Hessen für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 150 Kubikmetern pro Jahr von 227,02 Euro bei den Stadtwerken Mühlheim bis zu 448,08 Euro bei der Wasserversorgung Steinbach/Taunus (Stand: 1. Mai 2009).

Das hessische Kartellamt, es ist dem Wirtschaftsministerium unterstellt, gilt bundesweit als Vorreiter im Kampf gegen Monopolpreise, auch der Gasversorger.

re

Quelle: op-online.de

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