Post wird schneller und umweltfreundlicher

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Die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth hat den Startschuss für die Inbetriebnahme der neuen Maschinen gegeben.

Frankfurt (ku) ‐ Die Deutsche Post hat am Standort Frankfurt etwa zehn Millionen Euro in acht neue Verteilmaschinen investiert. Die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth gab den Startschuss für die Inbetriebnahme der Maschinen.

Bundesweit investiert die Post rund 420 Millionen Euro ins Briefgeschäft. Bis zum Jahr 2012 werden insgesamt 288 Sortiermaschinen für Standard- und Kompaktbriefe sowie bis zu 97 Sortieranlagen für Groß- und Maxibriefe neu in Betrieb genommen.

„Dies ist die größte Investition in neue Brieftechnik seit dem Start unseres Frankfurter Briefzentrums im Jahre 1996 und damit ein klares Bekenntnis sowohl zur Zukunft des Briefes als auch zum Standort Frankfurt“, erklärte Rüdiger Hirsch, Leiter der Niederlassung Frankfurt. „Wir haben im Rahmen unserer Strategie 2015 deutlich gesagt, dass der Brief eine starke Säule im Konzern Deutsche Post DHL bleiben wird und dass wir unsere starke Marktposition als - Die Post für Deutschland - weiter ausbauen wollen. Diese Investition ist ein wichtiger Meilenstein, um die Qualität und Zuverlässigkeit unseres Briefservices für unsere Kunden weiter zu verbessern.“

Die Post erhöht eigenen Angaben zufolge mit dieser Modernisierung die Geschwindigkeit ihrer Briefbearbeitung, weil die Zahl der Sortierschritte reduziert und der Automatisierungsgrad deutlich erhöht wird. Die Großbriefsortieranlage kann bis zu 38 000 Sendungen in der Stunde bearbeiten (bisher waren es 12 000 Sendungen), und die Sortiermaschinen für Standard- und Kompaktbriefe schaffen sogar jeweils bis zu 41 000 Sendungen pro Stunde - bisher 30 000 Sendungen, wie es weiter hieß.

Die neue Maschinen-Generation sei auch umweltschonender als die bisherigen Anlagen. Die Post will auf diese Weise den jährlichen CO2- Ausstoß um fast 5 000 Tonnen reduzieren. Darüber hinaus brauchen die neuen Maschinen 22 Prozent weniger Strom. Der Konzern habe sich das Ziel gesetzt, im Rahmen seines Klimaschutzprogramms „GoGreen“ die CO2- Effizienz bis 2020 um 30 Prozent zu verbessern.

Quelle: op-online.de

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