Praktische Kauftipps für Kinderkleidung

+
Kinderkleidung muss beim Spielen und Toben einiges aushalten.

Knallbunte Hosen, süße Kleidchen und Hemden mit Tiermotiven – Kinderkleidung sollte nicht nur hübsch anzusehen sein. Sie muss einiges aushalten und sich angenehm auf der Haut anfühlen. Worauf Sie beim Kauf achten müssen, erfahren Sie hier.

Tipp eins: So finden Sie die richtige Größe

Kinder wachsen schnell. Kaum liegt die neue Kinderkleidung im Schrank, machen die Kleinen einen Schub: Die Hose ist schon wieder zu kurz und der Pulli spannt am Bauch. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass sie zur richtigen Größe greifen. Wählen Sie die Sachen lieber eine Nummer größer aus und hüten Sie sich davor, bereits im Winter Sommerklamotten zu kaufen. Sie können nur schwer abschätzen, ob ihrem Kind die Sachen in einem halben Jahr dann wirklich passen.

Tipp zwei: Kinderkleidung muss praktisch sein

Kinder achten nicht darauf, ob Ihre Kleidung beim Spielen und Toben schmutzig wird oder kaputt geht. Sie wollen Ihren Spaß. Dabei ist es ihnen auch egal, ob auf dem Etikett ein Markenname steht.

Überlegen Sie sich deshalb immer vor dem Kauf immer, zu welchem Zweck Sie die Kinderkleidung brauchen. Für den Kindergarten bieten sich robuste Anziehsachen an, wie Jeans oder T-Shirts aus Baumwolle. Das Material ist strapazierfähig, bequem und lässt sich gut waschen.

Zu einer Familienfeier darf es natürlich ein schönes Kleid oder schickes Hemd sein. Vor allem Mädchen fühlen sich dann wie eine kleine Prinzessin. Rechnen Sie aber immer damit, dass doch mal ein Schokoladen-Fleck auf dem weißen Kragen landet. Vermeiden Sie empfindliche Materialien, wie Seide oder Wolle, die Sie per Hand waschen müssten.

Tipp drei: Gehen Sie auf die Wünsche Ihrer Kinder ein

Ab einem bestimmten Alter wollen die Kinder selbst bestimmen, was sie tragen. Nehmen Sie Ihren Sprössling am besten mit zum Einkaufsbummel und lassen Sie ihn selbst aus dem Sortiment auswählen. Kinder verlieren aber schnell die Lust am Anprobieren. Erwarten Sie nicht, sie bei einem stundenlangen Shopping-Trip bei Laune halten zu können. Vermeiden Sie Stress und fahren Sie nach Hause, wenn der Kleine quengelt.

Tipp vier: Achten Sie auf verträgliche Materialien

Kinderhaut ist sehr empfindlich. Werfen Sie deshalb immer einen Blick auf das Etikett, auf dem die Angaben zum Material stehen. Es gibt zwar keine verbindlichen Öko-Standards für Textilien, trotzdem können verschiedene Siegel Hinweise darauf geben, ob die Kleidung schadstofffrei ist. Als anerkannt gelten die Siegel vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft, von Global Organic Textil Standard oder Öko-Tex Standard 100.

Sollten Sie Zweifel haben, hilft ihnen das Umweltbundesamt dabei, zu entscheiden, ob die verwendeten Materialien unbedenklich für Ihr Kind sind. Auf dessen Internetseite können Sie die Artikelnummer und den Strichcode eines Produktes eingeben. Die Anfrage wird dann an den Hersteller oder Händler geschickt, der innerhalb von 45 Tagen Auskunft über mögliche Schadstoffe geben muss.

Quelle: op-online.de

Kommentare