Protest gegen Fluglärm

„Studie ist unseriös und nicht repräsentativ“

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Frankfurt - Die Initiative gegen Fluglärm Mainz reagiert auf eine kürzlich veröffentliche Studie der Stiftung Marktwirtschaft, die dem Protest gegen den Fluglärm keinen Erfolg mehr in Aussicht stellt. Fluglärmgegner halten Ergebnisse jedoch für unseriös.

Eine am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie zum Protest gegen den Fluglärm in und um Frankfurt halten die Fluglärmgegner für unseriös. "Die Befragung, die von der hessischen Landesregierung und Unternehmen auch aus dem Flughafenumfeld finanziert wurde, versucht den Fluglärmgeschädigten gezielt eine demokratiefeindliche Haltung zu unterstellen", sagte heute Lars Nevian von der Initiative gegen Fluglärm Mainz in einer Mitteilung.

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Mit den Fragebögen, die bei zwei Montagsdemonstrationen ausgefüllt werden sollten, seien bestimmte Antworten provoziert worden. Die Fragestellung sei manipulativ gewesen, zudem könne eine Befragung von 532 Personen nicht als repräsentativ gelten.

Die Studie der Stiftung Marktwirtschaft basiert auf den Antworten von 532 Menschen während zwei Demonstrationen im Juni im Frankfurter Terminal. Die Stiftung Marktwirtschaft wird von Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Unternehmen finanziert. Laut Studie bildet der Protest in Frankfurt keinen Querschnitt der Gesellschaft ab. dpa

Montagsdemo gegen Fluglärm

Quelle: op-online.de

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