Protest gegen IS-Terror

Demonstrationen in Frankfurt und Kassel

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Rund 2000 Kurden beteiligen sich an einem Demonstrationszug durch die Innenstadt von Frankfurt. Auf Plakaten und in Sprechchören fordern sie Solidarität mit Kobane und ein intensiveres Vorgehen der Türkei gegen die Terrormiliz IS.

Frankfurt/Kassel - Zahleiche Menschen in Hessen protestieren gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Sowohl in Frankfurt als auch in Kassel fordern sie Unterstützung für die Kurden in der umkämpften Stadt Kobane.

In Frankfurt und Kassel haben heute fast 1500 Menschen nach Polizeiangaben gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) protestiert. Beide Demonstrationen seien bis zum späten Nachmittag friedlich verlaufen.

In Frankfurt gingen laut Polizei rund 950 Menschen auf die Straße. Sie kritisierten vor allem fehlende Unterstützung für die Kurden im Kampf gegen den IS. Der Westen sehe dem Konflikt um die syrische Stadt Kobane fast tatenlos zu, sagte eine Sprecherin. In einem Demonstrationszug zogen die Teilnehmer mit Transparenten, Fahnen und Fotos des inhaftierten Chefs der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK), Abdullah Öcalan, durch die Frankfurter Innenstadt zum Opernplatz. Dort war die Abschlusskundgebung geplant. Unter den Demonstranten waren auch ältere Frauen und Kinder.

Protest gegen IS-Terror in Frankfurt

Protest gegen IS-Terror in Frankfurt

In Kassel protestierten der Polizei zufolge rund 500 Menschen gegen den IS-Terror und verlangten "Solidarität mit Kobane".

(dpa)

Quelle: op-online.de

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