Bewährung für Waffennarren

53-Jähriger hortet scharfe Waffen in eigenem Haus

Frankfurt - Weil ein 53-Jährige scharfe Waffen in seinem Haus gehortet hat, wurde er heute verurteilt - zu zwei Jahren auf Bewährung.

Weil er Granaten und Munition in den USA bestellt und ein ganzes Arsenal aus Flak-Rohren und scharfen Waffen in seinem Haus gehortet hat, ist ein 53 Jahre alter Mann aus Rheinland-Pfalz heute in Frankfurt zu zwei Jahren Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht ging unter anderem von Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz aus. Außerdem muss der Mann 1500 Euro an eine Opfereinrichtung zahlen. Die Polizei wurde auf den Waffennarren aufmerksam, als am Frankfurter Flughafen das Paket aus den USA eintraf.

Nachdem die Ermittler die umfangreichen Waffen- und Munitionsbestände in dem Haus des Angeklagten im Kreis Germersheim gesichtet hatte, musste der Kampfmittelräumdienst anrücken und die Waffen entschärfen. Vor Gericht legte der Angeklagte am dritten Verhandlungstag schließlich ein umfassendes Geständnis ab und versicherte, mit Waffen und Munition künftig "nichts mehr am Hut" haben zu wollen. Das Gericht sah in dieser Erklärung eine Voraussetzung, die Strafe zur Bewährung auszusetzen.

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dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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