„Morgenlicht“-Attentäter vor Gericht

Frankfurt - Nach einer Serie von Brandanschlägen auf Banken und Unternehmen in Frankfurt steht ein Diplom-Betriebswirt seit Donnerstag vor dem Landgericht.

Der 50-Jährige soll auch eine Bombenattrappe an den damaligen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) geschickt und sich in Bekennerschreiben als Mitglied einer „Bewegung Morgenlicht“ ausgegeben haben.

Lesen Sie dazu außerdem:

Anklage gegen „Morgenlicht“

Bombendrohung gegen Hessens Ministerpräsident Koch

Der Angeklagte, der seit Februar in Haft sitzt, hatte gestanden, für die Brände in zwei Bankfilialen, einem Zeitarbeitsunternehmen und einer Drogeriefiliale verantwortlich zu sein. Dabei entstand ein Schadenschaden von mehreren hunderttausend Euro. Er habe mit „spektakulären Aktionen ein Fanal gegen den Neoliberalismus setzen“ wollen, sagte er vor Gericht. Seine Taten seien politisch motiviert gewesen.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Pixelio

Kommentare