Für 207.000 Euro Beute vor dem Richter

Frankfurt - Gegen vier Männer hat am Freitag der Prozess um eine Serie von Banküberfällen begonnen. Vor dem Landgericht Frankfurt werden den zwischen 33 und 59 Jahre alten Angeklagten zehn Raubüberfälle im Rhein-Main-Gebiet mit einer Gesamtbeute von rund 207.000 Euro zur Last gelegt.

Betroffen waren vor allem kleinere Sparkassenfilialen sowie Postagenturen. Für den 46 Jahre alten Hauptangeklagten, der als Kopf der Gruppe gilt, kann es bei Verurteilung zu einer Sicherungsverwahrung nach der regulären Haftstrafe kommen, weil er schon mehrfach vorbestraft ist.

Die mutmaßlichen Täter waren im April festgenommen worden, nachdem eine Überwachung ergeben hatte, dass sie erneut einen Überfall auf eine Bankfiliale im Main-Taunus-Kreis planten. Während sich bei den meisten Taten die Höhe der Beute in Grenzen hielt, erzielten die Räuber bei einem Banküberfall im Februar 2009 in Hofheim alleine 145.000 Euro Bargeld. Die Verteidiger ließen am ersten Prozesstag erkennen, dass zumindest Teilgeständnisse zu erwarten sind. Inwiefern sich das auf das Strafmaß auswirken könnte, wurde nicht bekannt.

Quelle: op-online.de

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