Nur vier Jahre und fünf Monate Haft

42-Jähriger sticht mit Messer auf Mitbewohner ein

Frankfurt - Weil er einen Mitbewohner mit zwei Messerstichen fast getötet hat, ist ein 42 Jahre alter Mann in Frankfurt zu vier Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt worden.

Das Landgericht ging in dem heutigen Urteil zwar von einem Tötungsvorsatz aus, verurteilte den Angreifer aber dennoch lediglich wegen gefährlicher Körperverletzung. Dem Mann wurde zugutegehalten, dass er von sich aus den Rettungsdienst verständigte.

Zwischen den beiden Bewohnern war es zuvor zum Streit gekommen, weil der eine schlafen und der andere telefonieren wollte. Die beiden Messerstiche in die Herz- und die Magengegend waren laut Urteil „hochgradig lebensgefährlich“. Nur durch das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte konnte das Opfer gerettet werden. Ursprünglich musste sich der Mann wegen versuchten Totschlags vor Gericht verantworten.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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