Fatale Antibiotika-Spritze

Krankenschwester angeklagt: Baby erleidet Hirnschäden

Limburg - Weil ein kleines Kind nach einer Antibiotika-Spritze bleibende Hirnschäden erlitten hat, muss sich eine Krankenschwester vor dem Amtsgericht Limburg wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

Die 51-Jährige soll dem damals einjährigen Baby laut Anklage die Spritze gegeben haben, obwohl es noch Speisereste im Mund hatte. Die Frau habe zudem nicht die Befugnis gehabt, die Injektion zu setzen, sie hätte von einem Arzt im Krankenhaus gegeben werden müssen. Die Angeklagte sagte heute zum Auftakt des Prozesses, sie habe nach den Dienstanweisungen der Pflegeleitung des Krankenhauses gehandelt. Der mittlerweile fünfjährige Junge hatte bei dem Vorfall im Jahr 2011 einen Hirnschaden erlitten, weil es zu einer Sauerstoffunterversorgung kam. Er war wenige Tage zuvor wegen einer Bronchitis in das Limburger Krankenhaus eingeliefert worden. Das Kind ist zu hundert Prozent pflegebedürftig.

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dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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