Täter sah den „bösen Blick“

Psychisch Kranker gibt Tötung zu: Hiebe gegen Kopf

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Darmstadt/London - Ein 47-Jähriger, der unter Schizophrenie leidet, hat heute vor dem Darmstädter Landgericht die Tötung einer Frau zugegeben. Er habe den „böse Blick“ beim Opfer erkannt.

Ein unter Schizophrenie leidender Mann hat heute vor dem Landgericht Darmstadt über seinen Verteidiger die Tötung einer 47-Jährigen zugegeben. Der 20-Jährige ließ einräumen, er habe die Frau am 11. November 2012 in Darmstadt getötet, „weil er sich sicher war, in ihrem Blick das Böse erkannt zu haben“, wie es der Verteidiger formulierte. Er habe der Frau mit einem Holzhocker und schließlich mit einer Trittleiter mehrere Hiebe gegen den Kopf versetzt.

Dem psychisch kranken Mann wird Mord im Zustand der Schuldunfähigkeit vorgeworfen. In dem Sicherungsverfahren wird die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus geprüft. Der Beschuldigte floh nach der Darmstädter Tat nach London, wo er nur zweieinhalb Wochen später einen Kunstexperten umbrachte. Deswegen schickte der Londoner Gerichtshof Old Bailey den Mann im Mai 2013 auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie. Er wurde dann nach Deutschland gebracht.

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dpa

Quelle: op-online.de

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