Prozess am Landgericht Frankfurt

Drei Flughafen-Busfahrer wegen Kokainschmuggel angeklagt

Frankfurt - Weil sie ihre Zugangsberechtigung zur Kokaineinfuhr ausgenutzt haben sollen, müssen sich seit heute drei Busfahrer am Frankfurter Flughafen vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

Der vierte Angeklagte soll Kontakte zu den Hinterleuten und Abnehmern in den Niederlanden unterhalten haben. Laut Anklage kamen im Februar und Juni vergangenen Jahres zwei als Crew-Gepäck getarnte Koffer aus der Dominikanischen Republik und Jamaika in Frankfurt an. Der Inhalt: Jeweils 5,7 und knapp sechs Kilogramm Kokainzubereitung. In beiden Fällen gelang es den Angeklagten jedoch nicht, an die Koffer heranzukommen. Im ersten Fall wurde das besonders gekennzeichnete Gepäckstück nicht gefunden; beim zweiten Vorfall hatte offenbar bereits die Polizei Kenntnis.

Es wurde ein anderer Transportfahrer eingeteilt, der den Koffer nicht an den Mitangeklagten herausgab. Stattdessen wurden die Angeklagten festgenommen und sitzen seither in Untersuchungshaft. Am ersten Verhandlungstag äußerten sich die zwischen 39 und 51 Jahre alten Angeklagten noch nicht zu den Vorwürfen. Sie kündigten jedoch Aussagen für die folgenden Verhandlungstage an. Die Verteidiger baten das Gericht um ein Rechtsgespräch, bei dem eine "Verständigung" für den Fall möglicher Geständnisse herbeigeführt werden soll.

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dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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