Geldstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung

Nach Abpfiff: Fußballer schlägt und tritt auf Gegenspieler ein

Frankfurt - Weil er aus Ärger über einen Punktverlust zwei Spieler des gegnerischen Teams mit Schlägen und Tritten traktiert hat, ist ein Amateurfußballer zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Der 37-Jährige muss wegen gefährlicher Körperverletzung insgesamt 5600 Euro (140 Tagessätze) zahlen, wie das Landgericht Frankfurt heute entschied. Das Gericht reduzierte damit die Höhe der Tagessätze, bestätigte aber das Strafmaß aus erster Instanz beim Amtsgericht. Der Mann hatte sich bei dem Kreisklassenspiel in Frankfurt-Seckbach darüber geärgert, dass der gegnerische Torwart den Ball angeblich zu lange in der Hand hielt und auf Zeit spielte. Daraufhin schlug er dem Torwart nach dem Abpfiff ins Gesicht.

Einem Feldspieler des Gegners verpasste er Schläge und Tritte, die zu einem Bruch des Nasenbeines und einer Gehirnerschütterung führten. Der Spieler kam ins Krankenhaus, wo er mehrere Tage lang behandelt wurde. Bereits kurz nach der Tat hatte sich der Angeklagte für die Entgleisung entschuldigt und das Opfer in der Klinik besucht. Auch sagte er die Zahlung eines Schmerzensgeldes von 2500 Euro zu. Die Richter hielten vor dem Hintergrund eine Geldstrafe für vertretbar.

dpa

Quelle: op-online.de

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