Fall zum zweiten Mal vor Gericht

Mann schießt Sozialarbeiter in Bauch

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Frankfurt - Ein 31 Jahre alter Mann schießt wild um sich und trifft dabei zwei Menschen: Opfer Nummer eins, ein Sozialarbeiter aus Frankfurt, muss notoperiert werden. Nun wird der Fall schon zum zweiten Mal vor dem Landgericht verhandelt.

Er hat auf offener Straße um sich geschossen und dabei einen gänzlich unbeteiligten Sozialarbeiter schwer verletzt: Ein 31-Jähriger muss sich seit heute zum zweiten Mal vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Anklage legt ihm versuchten Mord zur Last. Der Angeklagte hatte im Mai vergangenen Jahres nach einer Schlägerei in einer Gaststätte im Frankfurter Bahnhofsviertel das Feuer gegen seinen Kontrahenten eröffnet.

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Getroffen hat er zwei unbeteiligte Opfer: einen zufällig auf dem Trottoir entlanglaufenden Sozialarbeiter, der nach einem Bauchschuss notoperiert werden musste, sowie einen weiteren Mann. Am ersten Verhandlungstag schwieg der Angeklagte, kündigte aber eine Aussage für einen am 22. September angesetzten Prozesstag an. Bereits im März hatte das Gericht gegen ihn verhandelt. In diesem Prozess kamen Anhaltspunkte für eine psychiatrische Krankheit zum Vorschein. Der Prozess wurde daraufhin abgebrochen. Zwischenzeitlich wurde der Mann von einem Facharzt untersucht. Vor dem Prozess hat er eine Schmerzensgeldzahlung von 20.000 Euro an den 37 Jahre alten Sozialarbeiter akzeptiert. Das Opfer arbeitet in einer Drogenhilfseinrichtung im Bahnhofsviertel. Die Schwurgerichtskammer hat vorerst fünf Fortsetzungstermine bestimmt.

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dpa

Quelle: op-online.de

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