Antrag abgelehnt

Messerstecher-Prozess: Gericht für unbefangen erklärt

+

Wiesbaden - Das Gericht, das sich mit der blutigen Messerattacke bei Eltville befasst, ist nicht befangen. Ein entsprechender Antrag wurde heute abgelehnt.

Im Wiesbadener Prozess um die blutige Messerattacke auf einen 28-Jährigen in den Weinbergen bei Eltville im Rheingau ist der Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter des Landgerichts abgelehnt worden. Die Verteidigung hatte erklärt, das Gericht habe sich bereits vor den Plädoyers darauf festgelegt, dass die Messerstiche nicht aus Notwehr ausgeübt wurden. Das wies das Gericht in der Verhandlung heute zurück. Es gebe keinen Zweifel an der Unbefangenheit des Gerichts.

Zwei Männern wird in dem Verfahren gemeinschaftlicher versuchter Totschlag vorgeworfen. Einer der Angeklagten trug zur Tatzeit zur Überwachung wegen einer anderen Straftat eine elektronische Fußfessel. Das Verfahren gegen einen dritten Mann wegen unterlassener Hilfeleistung war abgetrennt worden. Der 31-Jährige wurde in dem Verfahren nun als Zeuge gehört. Hintergrund der Messerstecherei war ein Streit zwischen dem Opfer und einem der Männer.

dpa

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion