Feuerwerks-Rakete in Postzentrum explodiert: Prozess vertagt

Frankfurt - Die Explosion einer Feuerwerks-Rakete im Postzentrum am Frankfurter Flughafen beschäftigt das Amtsgericht - noch eine ganze Weile.

Es ist noch keine Entscheidung in Sicht - die Verhandlung wurde am Mittwoch vertagt, weil der Angeklagte nicht erschienen war. Der 50-jährige Deutsche, der eine Flugschule in Costa Rica betreibt, hatte im September 2009 zwei Fallschirm-Raketen zur Wartung an den Hersteller in Bayern geschickt. Ein Zollbeamter am Flughafen glaubte jedoch, in dem Paket sei Rauschgift.

Beim Öffnen wurde die Zündung einer Rakete ausgelöst und der Beamte am Bauch verletzt. Für das nicht sachgemäße Versenden der Raketen erhielt der 50-Jährige einen Strafbefehl zu 2400 Euro Geldstrafe (80 Tagessätze). Dagegen erhob er Einspruch, der am Mittwoch vor dem Amtsgericht Frankfurt verhandelt werden sollte. Die Raketen sollen im Falle technischer Schwierigkeiten bei Leichtflugzeugen die Rettungsfallschirme in die Höhe schießen.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Hans-Jürgen-Spengemann / Pixelio

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare