Schuss auf Türsteher 

Prozess wegen Anstiftung: Freispruch für Angeklagten

Frankfurt - Ein Mann, der vor dem Landgericht angeklagt war, einen Bekannten zu einem Kopfschuss auf einen Türsteher angestiftet zu haben, ist heute freigesprochen worden.

Ein 23-Jähriger ist heute in Frankfurt vom Vorwurf freigesprochen worden, seinen Bekannten zu einem Kopfschuss auf einen Türsteher angestiftet zu haben. Nach Auffassung des Landgerichts war die Aussage des Schützen so „simpel und detailarm", dass darauf keine Verurteilung des Angeklagten gestützt werden könne. Die Tat hatte sich im November 2009 ereignet. Der Schütze war 2010 vom Landgericht wegen Mordversuchs zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden.

In dem Strafverfahren hatte er angegeben, von seinem Begleiter zu der Tat angestiftet worden zu sein. Dieser habe ihm gesagt, er solle dem Türsteher „eine Patrone geben", weil die beiden Männer offenbar keinen Einlass in das Tanzlokal bekommen hatten. Die Kugel hatte den Kopf des Türstehers vollständig durchschlagen. Der Schütze hat nach der Tat 15.000 Euro an den Verletzten gezahlt.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Michael Grabscheit/pixelio.de

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