Dreistes Vorgehen der Täter

Raub auf Juwelier im MTZ: Polizei tappt im Dunkeln

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Sulzbach/Hofheim - Nach dem spektakulären Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft im Main-Taunus-Zentrum (MTZ) hat die Polizei noch keine heiße Spur von den Tätern. Die geklaute Beute soll bis zu 700.000 Euro wert sein.

Aufräumarbeiten haben begonnen: Mitarbeiter des Juweliers dekorieren im Main-Taunus-Zentrum (MTZ) die Auslage.

Am helllichten Tag waren gestern drei mit Äxten und einer Pistole bewaffnete Männer in den Juwelierladen gestürmt, hatten die Angestellten bedroht und wertvolle Uhren und Schmuck aus den Vitrinen gestohlen. Bis heute Mittag blieben die Täter spurlos verschwunden: „Wir haben Hinweise und arbeiten sie ab. Bisher war keine heiße Spur dabei“, sagte Polizeisprecher Andreas Beese.

Filialleiter Marcus Jakob schätzt den Wert der Beute auf 600.000 bis 700.000 Euro. Die Täter hatten es vor allem auf wertvolle Uhren abgesehen, sagte Jakob. Seine Mitarbeiter und er stünden noch unter Schock: „Bis wir das richtig verarbeitet haben, das dauert noch ein bisschen.“ Als die Polizei nach dem Alarm eintraf, begann sie laut dem Sprecher sofort mit Fahrzeugkontrollen rund um das Zentrum, auch ein Hubschrauber war im Einsatz - jedoch ohne Erfolg. Anhand von Zeugenaussagen sei nun bekannt, dass die drei Männer das Einkaufszentrum zu Fuß verließen und dann an der Bundesstraße 8 in einen dunklen Kleinwagen stiegen. Nach diesem Auto suchen die Ermittler nun. Es fuhr nach ihren Erkenntnissen in Richtung Frankfurt-Höchst.

Das Vorgehen der Männer nannte der Sprecher dreist: In aller Ruhe hätten sie mit den Äxten und der Pistole das Einkaufszentrum bei Sulzbach durchquert und das Juweliergeschäft ausgeraubt - und das gegen 12 Uhr mittags. Zur Ermittlungsarbeit der Polizei gehört nun laut dem Sprecher auch, zu beobachten, ob die gestohlenen Schmuckstücke auf dem Schwarzmarkt auftauchten.

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dpa

Quelle: op-online.de

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