Rauschgifthandel in Helaba: Erste Urteile

Frankfurt - Der Rauschgifthandel in der Frankfurter Zentrale der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) ist heute mit ersten Urteilen geahndet worden.

Ein 35 Jahre alter Spanier muss zwei Jahre und drei Monaten hinter Gitter. Er hatte im „Main Tower“ der Helaba eine mitangeklagte frühere Sicherheitsmitarbeiterin mit Rauschgift versorgt. In seiner Wohnung wurden rund 9,3 Kilo zubereitetes Haschisch gefunden. Eine 33-jährige Drogendealerin erhielt eine Strafe von einem Jahr und drei Monaten, ihr 38 Jahre alter Ehemann von zehn Monaten. Beide Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Alle drei Angeklagte hatten zuvor die Vorwürfe in vollem Umfang eingeräumt.
Der 35-jährigen Hauptangeklagten wird von der Staatsanwaltschaft neben Rauschgifthandel in rund 60 Fällen auch Betrug zur Last gelegt, weil sie bei ihrer Einstellung Vorstrafen verschwiegen hatte. Durch eine Liaison der Frau mit einem Helaba-Vorstandsmitglied hatte der Fall besondere Brisanz in der Öffentlichkeit erhalten. Das Gericht will den Prozess am 28. Juli fortsetzen.

dpa

Quelle: op-online.de

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