Mehrere Festnahmen

Große Razzia bei Hells Angels in Hessen

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Wiesbaden/Koblenz - Mit einem Großaufgebot hat die Polizei in NRW, Rheinland-Pfalz und auch in Hessen mehrere Objekte der Hells Angels durchsucht. Die Beamten nahmen mehrere Personen fest.

Rund 650 Polizeibeamte haben heute mehrere Objekte des Rockerclubs „Hells Angels“ in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen durchsucht. Razzien gab es vor allem im nördlichen Rheinland-Pfalz und im südlichen Nordrhein-Westfalen, wie die Staatsanwaltschaft in Koblenz mitteilte. Auch zwölf Staatsanwälte seien bei der Aktion dabei. Mehrere Haftbefehle wurden bereits am Morgen vollstreckt. Hintergrund der Aktionen seien Ermittlungen gegen die Rocker, teilten die Ermittler mit. Zum einen laute der Vorwurf, sie hätten eine kriminelle Vereinigung gebildet. In einem Fall werde ihnen erpresserischer Menschenraub vorgeworfen. Außerdem gehe es um Nötigung, Bedrohung, gefährliche Körperverletzung und Verstöße gegen das Waffenrecht.

„Wir haben noch keine abschließende Meldung von der Polizei“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Harald Kruse am späten Vormittag. Weitere Details nannte die Behörde zunächst nicht - um weitere Ermittlungen nicht zu gefährden und um zu verhindern, dass Beschuldigte identifiziert werden könnten. Immer wieder kommt es zu Razzien gegen Rockerbanden wie die Hells Angels. Bei zwei Treffen im vergangenen Juli in Boppard am Rhein und im November in Windhagen (Kreis Neuwied) hatten Großaufgebote der Polizei Clubmitglieder kontrolliert. Bundesweit sind einige Gruppierungen verboten.

Großdurchsuchung bei Berliner Hells Angels (Archiv)

Großdurchsuchung bei Berliner Hells Angels

dpa

Quelle: op-online.de

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