Reiseführer zur Industriekultur

Frankfurt (isi) - Beim Begriff Frankfurt/Rhein-Main denken viele zuerst an Flughafen, Banken, Messe, Dienstleitung, aber kaum an das reiche industriekulturelle Erbe der Region.

Mit der im Jahr 2000 begründeten „Route der Industriekultur Rhein-Main“ versucht die Kulturregion FrankfurtRheinMain den Blick auf die bedeutsame Industriegeschichte der Region zwischen Miltenberg am Main und Bingen am Rhein zu lenken, in der in den vergangenen 150 Jahren Unternehmen von Weltruhm wie Opel, Hoechst, MAN Roland, Heraeus, Schott oder Dyckerhoff wirkten oder noch bis heute wirken.

Mit Hilfe des neuen, von der Kulturregion herausgegebenen Reiseführers „35 Industriekult(o)uren für FrankfurtRheinMain-Entdecker“ (Cocon-Verlag Hanau, 14,80 Euro) lassen sich die Zeugnisse dieser langen Industriegeschichte nun zu Fuß, mit dem Rad, dem Auto, der Bahn oder dem Schiff entdecken. Alle Touren sind von lokalen Experten erprobt worden. Sie zeigen die Region aus ungewohnten Perspektiven, ob nun bei einem Ausflug zu den Unternehmervillen im Taunus, zu Fabriken und Häfen, entlang der alten Industriebahn durch Offenbach oder auf Extratour zum Opelwerk. Auch der Frankfurter Flughafen und die Henkell-Sektkellerei in Wiesbaden sind dabei. Zu allen Touren, die im Buch jeweils mit Kartenmaterial versehen sind, werden außerdem Tipps zur Einkehr, zu Museen und Sammlungen aufgeführt. Auf der Webseite des Verlags (www.cocon-verlag.de) stehen zudem die GPS-Daten der Route zur Verfügung.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Fabian Voswinkel/ pixelio.de

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