Neuer Weltrekord aus Frankfurt

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Auch Polizistinnen trugen zu dem Weltrekord bei.

Frankfurt - Neuer im Dauer-Elfmeterschießen der Frauen: In Frankfurt haben Elfmeterschützinnen einen neuen Rekord aufgestellt. Insgesamt 525 Damen traten aus elf Metern an.

Frankfurt hat einen Guinness-Weltrekord im Dauer-Elfmeterschießen der Frauen aufgestellt. Es galt, eine von Singapur gehaltene Bestmarke von 364 Elfmeterschützinnen zu überbieten. Zeitgleich stellte sich auch Augsburg dieser Herausforderung, die Fuggerstadt kam aber nur auf 463 Schützinnen, Frankfurt schraubte den Rekord auf 525.

Den ersten „Elfer“ auf der Frankfurter Fanmeile am Mainufer trat Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU). Frankfurts WM-Botschafter „Charly“ Körbel zeigte sich sehr angetan von den Fußballkünsten der 67 Jahre alten OB. „Allerdings wurde sie am Ende schon etwas übermütig und hat versucht, den Ball hochzuhalten, wie's manch Eintracht-Spieler nicht mal kann“, sagte Körbel.

Zwischen zwei Schüssen durften maximal 30 Sekunden vergehen, jede Teilnehmerin durften nur einmal antreten. Moderiert wurde der Weltrekordversuch, dem zeitlich kein Limit gesetzt war, von ZDF-Frau Dunja Hayali. Der Sender schaltete sich auch mehrfach live zu. „Ich bin ja total fußballverückt“, sagte Hayali, glühende Anhängerin von Borussia Mönchengladbach.

Charly Körbel beschwert sich

Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann, wie Hayali in der „Besonderen Elf“ prominenter WM-Unterstützerinnen, sagte über das Event: „Es ist absolut amüsant, das zu sehen. Da sind einige Talentierte dabei und andere, die es nicht sind.“

Moderatorin Bärbel Schäfer gehörte wie U 20-Weltmeisterin und FFC-Frankfurt-Spielerin Svenja Huth ebenfalls zu den Promi-Schützinnen. Schäfer - im bunten Sport-Look mit Leggings - meinte: „Mit zwei kleinen Söhnen bin ich einigermaßen im Training. Wir haben ein kleines Fußballtor im Garten.“

Körbel beschwerte sich, dass er als Mann nicht schießen darf: „Es kribbelt etwas im Fuß.“ Die Stadt Frankfurt hatte allerhand Frauen und Mädchen mobilisiert. „Ich habe alle Frauen, die ich kenne, angerufen“, verriet Sportdezernent Markus Frank (CDU). So durften auch alle Stadtpolizistinnen, die am Mittwoch im Dienst gewesen wären, auf die Fanmeile. Und auch das Städel Museum, das ganz in der Nähe am Mainufer liegt, schickte seine Mitarbeiterinnen vorbei.

dpa

Quelle: op-online.de

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