66-Jähriger vor Gericht

Rentner soll Bekannte vergewaltigt haben

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Frankfurt - Ein Rentner steht vor Gericht, weil er eine Freundin in deren Wohnung mit einem Messer bedroht und mehrfach vergewaltigt haben soll. Der Mann bestreitet die Vorwürfe und spricht von einer Lüge.

Weil er eine langjährige Bekannte mehrfach vergewaltigt haben soll, steht seit heute ein 66-Jähriger vor dem Landgericht Frankfurt. Zum Prozessauftakt bestritt der Angeklagte die Vorwürfe energisch und bezichtigte die Frau der Lüge. Er habe über Jahre hinweg immer wieder einvernehmlichen Geschlechtsverkehr mit der 51-Jährigen gehabt. Die Anklage geht dagegen davon aus, dass das Freundschaftverhältnis über mehr als zehn Jahre auf lediglich platonischer Ebene geführt worden war. Erst kurz vor einem Auslandsaufenthalt des Angeklagten habe er die Frau mit einem Küchenmesser zum Sex gezwungen.

Das Opfer wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Zeugenstand befragt. Die Frau hatte sich bereits kurz nach dem Vorfall Ende 2011 bei der Polizei gemeldet und den Bekannten angezeigt, der festgenommen wurde. Die Strafkammer steht vor einer umfangreichen Beweisaufnahme, in der auch eine psychiatrische Sachverständige angehört werden soll. Es sind drei weitere Verhandlungstage angesetzt.

dpa

Quelle: op-online.de

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